Riesenbillard, Wien 1970

Ein Billard hundertmal größer als im Kaffeehaus. Drei überdimensionale Billardkugeln, pneumatisch, aus PVC, auf einem Luftkörper von 12 m Länge, 9 m Breite und1 m Höhe. Der Kurier, Österreichs größte Tageszeitung schreibt: "Einfach aufblasen: eine riesige Wolke. Ein riesiger Boxring mit drei riesigen Billardkugeln, mit Luft gefüllt natürlich. Ein riesiger Spass unter einer riesigen Schlagoberswolke, hüpfend, kollernd, schwebend, überschlagend, die riesigen Billardkugeln bald schiebend, bald von ihnen bedroht, alles eingetaucht in riesiges Weiß, ein faszinierendes Gewoge von Menschen, der Mensch als Teil des „Kunstwerkes“, der Mensch als Akteur und Spielobjekt. Der Mensch als Freizeitmensch, der bequeme, gepolsterte Auto-und-maten-Mensch darf wieder schwitzen und Purzelbäume schlagen. Das Kunstwerk kann nichts, der Mensch alles – wenn er kann. Bei der Eröffnung (im Museum des 20 Jh. Wien) konnte er. Bewegung, Befreiung, Begegnung, Bedrängung, Betäubung, Bespiegelung; einfach 3000 Kubikmeter Luft in Plastik verpackt und drei Kugeln drauflegen."