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GRIMM MUSEUM KASSEL — Im Park ein von Zauberpflanzen über und über verwucherter Block. Folgt man dem gewundenen Pfad so findet man an der Schmalseite den Eingang: Ein weißer Portikus mit 3 Türen von denen die beiden Äußeren zugemauert, nur die Mittlere geöffnet ist. Ein aufmerksamer Wanderer könnte sich erinnern, diese Anlage nicht weit von hier schon gesehen zu haben. Es ist das eigenwillige Portal des nördlichen Torwache-Hauses in dem die Brüder Grimm lange wohnten - hier im üppigen Blattwerk die in Beton abgegossene Replik. Die Räume im Inneren folgen in ihrer straffen Anordnung dem Prinzip der großzügigen Villa: vom Entree in die große Empfangshalle von dort über die Freitreppe nach unten zum Grimm Labor und in die Märchenwelt. Sie gruppiert sich um einen trichterförmigen Innenhof, ist bis auf die festgefügte Schatzkammer ein freier Bereich der den interpretierenden Installationen von Künstlern harrt. Im Obergeschoss der Bereich für Sonderausstellung und Multifunktion. Ein großer ‚Himmelsraum‘ dessen Wände und gewölbte Decke übersät ist mit ausgestanzten Lichtöffnungen. Die außenliegenden Pflanzenblätter filtern das Tageslicht zu schmalen Blitzen, eine große Öffnung im Zentrum lässt den Himmel als abstrakte Scheibe erkennen.

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