Szenische Lesung mit Musik im Berliner Dom // HOCHSCHULE FÜR SCHAUSPIELKUNST ERNST BUSCH - 02.06.2018


WIDERSTAND IN BERLIN - von der Reichspogromnacht bis Kriegsende
Szenische Lesung mit Musik im Berliner Dom am 2. Juni 2018, 20 Uhr

An diesem Abend in der Predigtkirche des Berliner Doms, der dem deutschen Widerstand in seiner ganzen Bandbreite gewidmet ist, kommen unterschiedlichste Menschen zu Wort, von dem konservativen Diplomaten Ulrich von Hassell bis hin zur jungen Liane Berkowitz, die der sogenannten Roten Kapelle angehörte. Zwei Akteure und wichtige Chronisten des oppositionellen Geschehens sind immer wieder zu hören: Die Journalistin Ruth Andreas-Friedrich (Martina Gedeck) mit ihrem beeindruckenden Tagebuch „Der Schattenmann“ sowie Helmuth James von Moltke (Matthias Brandt), der über Jahre eine bewegende, sehr direkte Korrespondenz mit seiner Frau Freya geführt hat. In zahlreichen weiteren Rollen treten Studierende der HfS Ernst Busch auf. Die musikalische Begleitung, teils frei improvisiert, übernimmt der Domorganist Andreas Sieling. So entsteht ein eindrückliches Wort- und Klangbild zu Ehren der vielen Menschen, die in Berlin, in Deutschland den Mut fanden, Widerstand zu leisten.

Eine Veranstaltung des Berliner Doms, der Stiftung 20. Juli 1944 und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.
In Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Berlin und der Freya von Moltke-Stiftung.

Künstlerische Leitung:
Elisabeth Ruge und Kerstin Hensel

Der Eintritt ist frei, bitte Karten reservieren unter
Tel.: 030-20269136 oder E-Mail: info@berlinerdom.de