TYPOLOGIE DES URBANEN – Prater Türme Wien - 27.03.2017


TYPOLOGIE DES URBANEN – Prater Türme Wien
Ein neuer Bautyp belebt derzeit europaweit den Diskurs um urbane Dichte in unseren Städten. Wohnhochhäuser werden zu Generatoren metropoler Stimmungen. Und dies an Orten, an denen ohne konzentrierte Verdichtung kaum qualitätsvolles Wohnen denkbar wäre. Vernachlässigte Orte werden städtisch. Dabei ist es doch ein alter Bekannter, der wieder in das Bild der Stadt eindringt: das Hochhaus mit Sockel.
Nicht nur formal wird der Typ wieder interessant, vielmehr in der Fähigkeit Bestandteile urbanen Lebens aufzunehmen und auf kleinstem Raum exemplarisch zu vereinen. So formt sich neue urbane Komplexität. Ein intensives Verlangen Aller die gerne Stadtluft atmen.
Der letzte und größte Baustein des Krieau Quartiers „Viertel Zwei“, ein Doppelturm mit Sockel, angrenzend an die alten Stallungen der Trabrennbahn Krieau, wird zu einer weit in die Stadt Wien hinein sichtbaren Stadtskulptur.

Ein schöner und spannender Abend mit Studenten des Masterstudio TU Graz, Prof. Hans Gangoly, Gast Prof. Markus Penell und Univ. Ass. Evelyn Temmel.